Notizen & Überlieferung
Valters altes Tagebuch
Monat XX, Tag XX.
Ich kann fasse es nicht. DIE Kromede, direkt vor meinen Augen.
Die Geschichten der Erzähler, die Bücher, die über sie geschrieben wurden – nichts davon wird ihrer Schönheit gerecht.
Es war keine leichte Aufgabe, sie aus dem Feuertempel zu retten, doch es war jede Mühe wert, als ich ihr Lächeln sah.
Monat XX, Tag XX.
Rache war das Erste, wonach sie strebte, nachdem sie frei war.
Sie hat Agnita und ihre Anhänger im Kelch versiegelt und ihn in die Tiefen des verlassenen Sanktuariums unter dem Muspel-Vulkan geschleudert.
Auge – wenn nicht sogar mehr – um Auge. Was ich sah, war ein Rachedurst, der ihrem gefährlichen, wenn nicht sogar tödlichen Ruf voll und ganz gerecht wurde.
(Der Rest besteht aus schwärmerischer Prosa über Kromedes Schönheit.)