AION 2 Wissensdatenbank
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Notizen & Überlieferung

Mysteriöse Apokalypse

Kapitel 1: Der Anfang vom Ende
Für die Nachwelt wird diese Wahrheit verborgen bleiben.
Manche sagten jenen Tag voraus, andere glaubten nicht daran.
Doch ich schreibe diese Aufzeichnungen nun als letzter Zeuge nieder.

An diejenigen, die diese Zeilen lesen.
Dieses Zeugnis bedeutet, dass die Elysea noch nicht untergegangen ist, und ist zugleich der Beweis dafür, dass die Welt innerhalb des Schutzwalls weiterhin geschützt wird.

Ich hinterlasse diese Aufzeichnung mit der festen Überzeugung, die Wahrheit an zukünftige Generationen weiterzugeben.
Bewahre um jeden Preis das Land jenseits, Intertika, und die Himmelsstadt Elysium.
Ich werde den Willen der Gebieter verkünden, die den Schutzwall errichtet haben.

Kapitel 2: Der Einsturz des Turms
Der Anfang von allem war jener Einsturz.
Der endlose Kampf zwischen Elyos und Asmodier und die Expansion des Abyss führten zu einem rasanten Verbrauch von Od.
Und infolgedessen begann der Turm der Ewigkeit allmählich zu zerfallen.
Der Turm der Ewigkeit ist die Urquelle der Daeva, deshalb schwand auch die Kraft der Daeva nach und nach.

Die Balaur begannen mit unaufhaltsamer Wucht, Poeta und Verteron zu verwüsten.
Ishtar erschien und führte grauenhafte Diener an, die kaum noch als Lebewesen Atreias zu erkennen waren.
Zwar setzten die aus allen Regionen versammelten Elyos-Daeva den Widerstand fort, doch die geschwächten Kräfte kapitulierten nach und nach.

Schon bald wurde bekannt, dass diese grauenvollen Kreaturen einst Gefährten waren, die Ishtars Experimenten zum Opfer gefallen waren.
Ehemalige Kameraden, Familienangehörige, Geliebte - sie alle wurden zu Waffen der Balaur, den sogenannten Sura. Doch wir hatten keine andere Wahl als unsere Waffen gegen sie zu erheben.
Ohne Zeit fürs Trauern setzten wir den verzweifelten Kampf fort.

Und dann, an jenem Tag:
Ein endloses Beben, gefolgt von einem gewaltigen Krachen, erschütterte die Welt.
Die Trümmer des gewaltigen Turms stürzten auf die Erde herab. Es war, als würde ein erhabener Wille das Ende einer Ära verkünden.

Am nächsten und auch am darauffolgenden Tag ...
lag eine unheimliche Stille über der Welt.
Selbst der Vormarsch der Balaur kam vorübergehend zum Stillstand. Warum wohl?

War es ein Omen?
Das Anbrechen eines neuen Zeitalters?

Nach dem Kollaps des Turms
befürchteten die Gebieter, dass Atreia vollständig in die Hände der Balaur fallen würde.
Doch auch unter ihnen herrschte Uneinigkeit.
Schon bald zeigten sich Anzeichen für die Bewegung von Ishtars Streitkräften, und die Gebieter trafen ihre letzte Entscheidung.

Kapitel 3: Die Errichtung des Schutzwalls
Die oberste Gebieterin von Elysea, Ariel, übernahm die Führung, mit der Unterstützung von Kaisinel und Yustiel.
Sie entschieden sich, am Ende der Eltnen-Wüste einen Schutzwall zu errichten, um die Invasion der Balaur aufzuhalten.
Ein weiteres Vordringen der Balaur sollte damit unmöglich gemacht werden ...
Es hätte keine qualvollere Entscheidung geben können.

Als die Mauer errichtet wurde, kam ein Sturm auf, als hätte eine gewaltige Katastrophe die Gegend heimgesucht.
Das große Erbe der Daeva und alle Lebewesen versanken vollständig im Sand der Erakuswüste.

Die Gebieter, die all ihre Kraft aufgebraucht hatten, sind erloschen oder spurlos verschwunden.

Mit der letzten Hoffnung im Herzen durchquerten wir den Ort, an dem der Schutzwall errichtet wurde, und betraten Intertika.
Über unseren Köpfen wurde Elysium versetzt.
Ein wahrlich seltsamer Anblick. Jenseits dieser Mauer ist alles voller schwarzer Wolken, doch der Ort, an dem ich stehe, erstrahlt im Licht.
Werden die Zurückgebliebenen jenen Tag wohl als den „Tag des Weltuntergangs“ in Erinnerung behalten?

Wenn es so etwas wie das Ende der Welt gibt, dann muss es wohl so aussehen:
Der vollständige Einsturz des Turms, das Verschwinden Atreias oder der Tag, an dem alles vom Abyss verschlungen wird.

Ah, bald schließt sich das Tor.
Dass Elysea entzweit wurde ... Werden diese Welten je wieder zusammenfinden?

Wenn der Sturm sich legt, wird der Schutzwall sichtbar.
Die im Sandsturm verborgene Mauer, eine Mauer, die das Auge nicht zu fassen vermag. Dort liegt das Ende der Welt.

Wie ein letzter Befehl des Gottes zerfällt alles, und die Welt kommt vor einem verschlossenen Tor zum Stillstand.
Doch möge mein Zeugnis das Ende der Welt jenseits dieses Schutzwalls erreichen.
Und möge derjenige, der diese Zeilen liest, die Wahrheit erkennen und die Würde der Daeva wiedererlangen.

Wer diese Aufzeichnungen liest, finde unbedingt den Schutzwall!
Und finde einen Weg, Atreia wieder zu vereinen!

Daten des AION 2 (EU) Clients, Stand 2026-10-11. AION 2 © NCSOFT.