Notizen & Überlieferung
Steintafel des Gedenkens
Meine Ahnen ruhen innerhalb des Schutzwalls,
und die Zeit rückt näher, da auch ich in den Schoß der Dunkelheit zurückkehren werde.
Die Stimme Aions bleibt unbeantwortet,
und nun stehe ich allein am Rande der Gräber.
Mein Haus,
dem als Daeva das ewige Leben gewährt wurde,
kämpfte gemeinsam mit Gebieter Triniel einzig für den Wohlstand der Asmodier.
Ach, Pandämonium, durchströmt von Würde,
jene glorreichen Tage, als ich durch die glänzenden Straßen von Banahal wandelte.
Nun ist der Schutzwall errichtet, und all jene, die außerhalb zurückgelassen wurden,
stehen allesamt auf der Waage dieser erbarmungslosen Zeit
und erwarten lediglich ihr Urteil.
Adlige, Bürgerliche, Reiche, Bettler,
selbst die Richterin des Schweigens, die einst große Macht genossen,
sind auf der Waage der Zeit nichts weiter als unbedeutende Wesen.
Ach, geliebtes Pandämonium.
Befreit von der Rolle und dem Stand des Adels
sinke ich nun als ein entblößter Pilger dahin.
O meine bleichen Ahnen, frohlockt!
Ich habe den Namen unserer Familie bewahrt!
Selbst wenn ich zu einem umherirrenden Gespenst werde,
wird der Stolz in meinem Herzen niemals vergehen.
xx.xx.xxxx
Den ehrwürdigen Ahnen meines Hauses, Keiderian,
widme ich mein letztes Gedicht.